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Dienstag, 17. Januar 2012 - 11:46 Uhr
Informationsflut – Coaching – Erfolg

Was haben diese drei Begriffe miteinander zu tun, fragen sie sich jetzt bestimmt?

Alle drei Begriffe gehören zusammen, wenn sie erfolgreich Internet-Marketing betreiben wollen.
Sie benötigen die richtigen Informationen, einen Fachmann (Coach), der ihnen diese Informationen vermittelt, damit sie am Ende den Erfolg haben.

Wenn sie hier meinen Blog lesen, dann ist das Thema für sie längst relevant. Sie beschäftigen sich mit dem Internet, was das Internet an Perspektiven bietet, wie sie das Internet nutzen können, Internet-Marketing und Social-Media-Marketing, letztlich wie sie das Internet für sich erfolgreich nutzen können.

Es gibt eine Maxime, die sie nicht aus den Augen verlieren sollten:

Lernen können sie nur von den BESTEN!

Schauen sie sich an, warum jemand im Internet erfolgreich ist und was er anders macht als andere. Adaptieren sie diese Strategie für sich.

Das größte Erfolgsgeheimnis lautet:

Suchen sie sich einen Coach, der ihnen hilft, sofort und ohne Umwege erfolgreich zu werden.

Warum ist das so?

Viele Menschen kaufen sich ein eBook zu einem bestimmten Thema, belegen Kurse und Seminare und kommen keinen Schritt weiter, weil sie entweder keine Zeit haben, sich in die Materie einzuarbeiten oder nicht von Experten geschult werden.

Was ist wichtig, damit sie erfolgreich sind?

1. Sie müssen Ziele haben
2. Sie müssen ihren Weg finden und ausprobieren bis sie den richtigen haben
3. Sie müssen durchhalten
4. Sie müssen hartnäckig sein
5. Sie müssen ehrlich sein, zu sich und den anderen
6. Sie müssen gezielt kommunizieren
7. Sie benötigen Kooperationspartner
8. Sie brauchen einen Coach

Ich komme immer wieder auf das eine Thema zurück:
Es gibt eine schier unglaubliche Informationsflut zu allen Themen, die es ihnen unmöglich macht, alles zu wissen und richtig umzusetzen.

Daher suchen sie sich den Spezialisten, den sie brauchen, der weiß was zu tun ist und ihnen sofort helfen kann.

Jede Investition darin zahlt sich zig-fach wieder aus.

Worauf beruht der große wirtschaftliche Erfolg der erfolgreichen Internet-Marketer?
1. Sie haben ein großes Netzwerk und eine Email-Liste
2. Sie betreiben ein eigenes Partnerprogramm
3. Sie betreiben Affiliate-Marketing
4. Sie halten Webinare und Seminare

Sind sie sicher, dass sie sich diese vier Säulen für ihren wirtschaftlichen Erfolg allein aufbauen können?


Donnerstag, 12. Januar 2012 - 10:44 Uhr
Hilfe, die Informationen erschlagen mich. Was kann ich tun?

Das Thema Informationsflut betrifft ja nicht nur Angestellte oder große Unternehmen.
Auch Selbständige oder Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, sich selbständig zu machen, müssen sich damit auseinander setzen.

Im täglichen Ablauf meiner Beratungen treffe ich immer wieder auf den gleichen Sachverhalt:
Jemand ist in seinem Leben unzufrieden und möchte dies ändern.
Das kann unterschiedlich motiviert sein:
- die Arbeit macht keinen Spaß mehr
- das Einkommen reicht nicht aus
- die Partnerschaft leidet durch Gleichgültigkeit, Monotonie etc.
- die Frage nach jeglicher Sinnhaftigkeit stellt sich
- u. v. a. mehr

Oft machen sich auch körperliche Erkrankungen bemerkbar, z. B. durch Burn-out.

Dann stellt man sich viele Fragen:

Was kann ich tun?
Wo finde ich mein neues „zuhause“?
Welchen Weg muss ich gehen?
Was würde mir Spaß machen und wie finde ich den Weg dorthin?
Wer kann mit helfen?

Viele, viele Fragen stellen sich und es fehlen die Antworten. Dabei gibt es doch unendlich viele Informationen.
Genau. Da beginnt das Problem. Sie beschäftigen sich nun mit sich selbst, versuchen diese Fragen zu beantworten und finden heraus, dass sie immer neue Fragen aufwerfen und immer neue Antworten bekommen.

Am Ende geben sie auf, da sie die Informationen nicht mehr verarbeiten, sortieren und auswerten können.
Ihnen fehlt das Ergebnis mit der Möglichkeit, darauf eine Handlung aufzubauen.

Sie kennen das aus eigener Erfahrung?

Dann möchte ich ihnen hier einen Weg aufzeigen, mit dem sie einen Durchbruch auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit, Glück, Geld und Erfolg schaffen.

1. Finden Sie heraus, was ihre Ziele für die Zukunft sind.
2. Planen sie die einzelnen Schritte auf dem Weg dorthin.
3. Arbeiten sie mit vollem Einsatz und zielorientiert.
4. Lassen sie sich von Rückschlägen nicht abschrecken, verfolgen sie ihre Ziele beharrlich.
5. Lassen sie sich von negativen Ratschlägen aus ihrem Umfeld nicht abhalten, ihren Weg zu gehen.
6. Seien sie geduldig.
7. Bauen sie ihr Netzwerk auf.

Jetzt fragen sie sich wieder: wie soll ich das allein schaffen, wie finde ich den Weg, wie funktioniert das?

Okay. Zugegeben. Wenn sie vor diesem vermeintlich hohen Berg stehen, den sie erklimmen sollen und nicht einmal den Gipfel von unten sehen, dann scheint das Ziel unerreichbar.
Aber haben sie sich schon einmal gefragt, woran es liegt, dass andere Menschen scheinbar mühelos ihre Ziele erreichen?
Die Antwort ist recht einfach: sie haben die richtige Methode gefunden.

Ich gebe ihnen einige Beispiele:
Wenn heute ihre Waschmaschine ihren Dienst versagt, was machen sie dann? Sie holen den Fachmann zur Reparatur.
Wenn ihr Computer defekt ist, was machen sie dann? Oder wenn sie Ihre Steuererklärung aufbereiten müssen? Oder wenn ihre Schuhe besohlt werden müssen?
Richtig: in all diesen Fällen holen sie sich einen Fachmann.

Da stellt sich doch die Frage:
Warum tun sie das nicht, wenn es um das Wichtigste in ihrem Leben geht: um sie selbst?

Holen sie sich einen Fachmann, der ihnen hilft die Ziele zu finden, holen sie sich einen Fachmann, der ihnen hilft, die praktischen Grundlagen zu schaffen, holen sie sich einen Fachmann, der ihnen bei der täglichen Umsetzung hilft.
Heute nennt man diese Fachleute „Coach“.

Ich sage Ihnen, hinter jedem erfolgreichen Menschen steht in irgendeiner Form ein Fachmann (Coach) oder mehrere.
Überlegen sie mal: alles was sie tun, um ihr Leben zu ändern besteht aus vielen einzelnen Mosaiksteinen. Dahinter verbirgt sich jedoch fast immer hohe fachliche Kompetenz.

Auch hier ein Beispiel:
Sie wollen Internet-Unternehmer werden. Sehr gute Idee!

Was brauchen sie dafür?
1. Eine Idee
2. Ein Produkt oder eine Dienstleistung
3. Eine Webseite
4. Marketing

Das sind die wichtigsten Punkte, die nach außen sichtbar sind. Dahinter steht natürlich noch viel mehr.

Nur bei diesen 4 Punkten stellt sich doch schon die Frage: sind sie Experte für Webdesign, Internet-Marketing, können sie Verkaufstexte verfassen, können sie selbst CD’s und DVD’s, Videos herstellen, haben sie einen eigenen Server, etc.?
Vermutlich werden sie alle Fragen mit nein beantworten.
Verstehen sie nun, warum viele Menschen erfolgreich werden und die meisten nicht?

Hinter Erfolg steht auch Kompetenz von Fachleuten.

Wenn sie also wirklich erfolgreich werden wollen, dann holen sie sich den Fachmann (Coach).

Sie sparen sich Zeit, viel Geld (auch wenn der Fachmann Geld kostet), Frustrationen und vermeiden den Misserfolg.
Sie gewinnen mehr Freude am Leben, Glück, Zufriedenheit und sind erfolgreich.

Beginnen sie jetzt mit ihrem Erfolg.

Sie wissen doch:

Die Zukunft beginnt in diesem Augenblick!

Montag, 2. Januar 2012 - 15:22 Uhr
Informationsverbreitung und die Folgen

Folgende Nachricht wurde vor einigen Tagen verbreitet:
Atos, ein IT-Dienstleister mit fast 80 000 Mitarbeitern, will bis 2013 interne E-Mails in seinem Unternehmen komplett abschaffen. Atos-Boss Thierry Breton laut dem britischen „Telegraph“: „200 Mails bekommt ein Atos-Mitarbeiter im Schnitt jeden Tag, 90 Prozent davon sind sinnlos und halten unnötig auf.“ Zwischen fünf und 20 Stunden seien Mitarbeiter in jeder Woche nur mit dem Abarbeiten von Mails beschäftigt.
„Das ist zu lang, deswegen setzen wir in Zukunft auf Instant-Messaging (IM), interne soziale Netzwerke und Chats“, sagt der Vorstandschef.
Stellen Sie sich nur diese Dimension vor. Allein in diesem Unternehmen beläuft sich der Schaden durch sinnlose „Informationsüberflutung“ auf mehrere Millionen jeden Monat. Der gesamte volkswirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden.
Dieses Beispiel macht deutlich, worum es in der heutigen Informationsgesellschaft geht:
Zeit
Der Satz „Zeit ist Geld“ gewinnt an dieser Stelle eine ganz neue Dimension.
Wir benötigen Zeit für die Informationsgewinnung, -verarbeitung und –verbreitung.
Daher muss jeder einzelne Prozess genauer angeschaut werden. Regeln und Verhaltensmuster der handelnden Personen sind unabdingbar. Die richtige Technologie folgt dem Konzept.
Leider hat sich dieses Bewusstsein insbesondere in der Verbreitung von Informationen in den Unternehmen noch nicht eingestellt.
Wenn 90 % aller Emails sinnlos sind, dann sollte jedes Unternehmen die internen Abläufe dringend analysieren.
Um den betrieblichen Schaden zu reduzieren, kann jeder einzelne seine Verhaltensmuster ändern.
Drei einfache Regeln helfen sofort:
1. Emails kurz fassen, Verteiler überprüfen
2. Erklärungen sind in einem persönlichen Gespräch einfacher und schneller zu erledigen
3. Emails erst versenden, wenn das Thema komplett bearbeitet wurde

Dienstag, 22. November 2011 - 11:54 Uhr
Informationsanwendung

Informationsüberflutung – stimmt das überhaupt?

Ein kurzer Recall: Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich noch Briefe geschrieben, telefoniert und eventuell gefaxt. Informationen kamen aus dem Rundfunk, Fernsehen, Büchern, Zeitschriften und Zeitungen. Mund-zu-Mund-Informationen hatten einen großen Stellenwert.
Informationen waren damals (wie sich das anhört, als wenn ich über das Mittelalter sprechen würde, dabei ist es gerade mal 10 bis 15 Jahre her) auch verfügbar. Der Unterschied zu heute war allerdings, dass die Informationen Zeit benötigten, um zu seinem Interessenten zu gelangen. Informationen musste man sich selbst besorgen.
Und es gab Zeit, diese Informationen zu verarbeiten und anzuwenden. Der Zyklus von der Informationsaufnahme über die Verarbeitung zur Anwendung war lang genug, um on-time zu sein.
Das Ganze glich mehr einer Stapelverarbeitung.
Heute gleicht das mehr einer parallelen Gleichzeitigkeit. Informationsaufnahme, Verarbeitung und Umsetzung sind eins geworden.
Der entscheidende Unterschied zu früher ist der Zeitfaktor.
Ich muss mich heute mit wesentlich mehr Informationen parallel in immer kürzeren Zeitabständen auseinander setzen.
Die Entwicklungen in allen Lebensbereichen sind extrem schnell geworden. Wissen von heute spielt morgen nur noch eine untergeordnete Rolle. Ein Grund hierfür liegt in der automatisierten Informationsverarbeitung. Ich muss mich heute nicht mehr um alle Dinge selbst kümmern. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen.
Globalisierungseffekte und der Wettkampf zwischen den Nationen um Märkte unterstützen diesen Trend.
Was ich in Deutschland nicht sofort umsetze wird wahrscheinlich ein Konkurrent in China oder Indien tun.
Arbeitsplätze, Wohlstand und sozialer Frieden hängen in viel größerem Maße an dieser Entwicklung, als den meisten Menschen bewusst ist.
Ein ganz entscheidender Punkt ist auch, dass diese Entwicklung nicht mehr umkehrbar ist.
In Deutschland haben wir sehr lange diese Entwicklung verschlafen. Das Internet, das ja maßgeblich für diese Entwicklung verantwortlich ist, wurde sträflich vernachlässigt. Nach dem Zusammenbruch der Internet-Blase 2000/2001 hat man in Deutschland so getan, als wenn das Internet damit gestorben wäre. Es wurden sinnvolle Entwicklungen, die es ja auch bei uns gab, einfach abgebrochen und nicht weiter verfolgt. Als man Jahre später erkannte, welch kapitalen Fehler man damit gemacht hatte, waren andere Länder längst an uns vorbeigezogen. Asien und die USA sind uns Jahre voraus.
Jetzt könnte man annehmen, dass dies keine große Bedeutung auf den Informationsfluss hat. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Übergang Industrie zur Informationsgesellschaft
Wir haben in Deutschland zunächst den Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft vollziehen müssen und sind nun in der herausfordernden Situation, den Umgang und die Nutzung der Informationen in einer parallelen Zeit lernen zu müssen.
Das überfordert viele Menschen. Zudem sind in der Ausbildung der Menschen an den Schulen, Universitäten und in den Betrieben diese Herausforderungen zwar spürbar, aber noch nicht in praxisorientierten Lösungen angekommen.
Internet wird von vielen noch immer als Betrugsinstrument wahrgenommen, was vereinzelt zutrifft. Wichtiger ist es jedoch, das Internet als die technische Plattform für Informations- und Kommunikationsvernetzung zu begreifen und für sich nutzbar zu machen.
Unsere Kinder sind längst in diesem System angekommen. Wir Erwachsene tun uns noch immer sehr schwer damit.
In etwa 2 Jahren sind über 2 Milliarden Menschen auf unserem Planeten miteinander vernetzt. Theoretisch ist jeder Mensch mit allen Menschen vernetzt. Man muss sich diese Dimension einmal vor Augen halten. Als einzelner kann ich unter dieser Annahme meine Informationen mit allen Menschen des Planeten gleichzeitig teilen.

Privatsphäre und Datenschutz
Wie steht es mit der Privatsphäre oder dem Datenschutz? Wie können wir uns und unsere Kinder vor Übergriffen schützen? Das sind alles schon reale Themen. Aber haben wir Antworten darauf?
Wie regelt man Datenschutz und Privatsphäre wenn Milliarden Menschen bereit sind, ihre ganz persönlichen Informationen mit der ganzen Welt zu teilen? Kann das überhaupt geregelt werden?
Ich denke, ein ganz wesentlicher Beitrag dazu wäre, den Menschen den Umgang mit der Technologie ins Bewusstsein zu rücken. Unsere Kinder müssen schon sehr früh mit den Möglichkeiten und den Gefahren des Internets vertraut gemacht werden. Sie müssen die Technologie beherrschen und ethische und moralische Prinzipien beachten. Sie müssen lernen, dass sie angreifbar sind. Das Internet vergisst nichts. Sie müssen lernen, wie sie sich schützen können, was sinnvoll kommuniziert wird und was verheerende Folgen haben kann.
Kinder werden heute in diese Informationsgesellschaft hineingeboren. Daher ist es unabdingbar, dass sie so schnell wie möglich, mit den Gegebenheiten vertraut gemacht werden.

Was bedeutet die permanente Verfügbarkeit von Informationen im Arbeitsleben?
Wie sehr das Internet unsere Arbeitswelt beeinflusst können Sie sehr schön an der Entstehung neuer Berufe erkennen. Fast 3000 Stellenausschreibungen für „Social Media Manager“ gab es gestern. Die Berufsbezeichnung gab es vor wenigen Monaten nicht einmal. Dies ist nur ein Beispiel. Berufe entwickeln sich derart schnell, dass es dafür nicht einmal strukturierte Ausbildung gibt. Die Ausbildung erfolgt durch learning by doing, oft sogar außerhalb von Unternehmen oder Schulen.
Das Dilemma in Deutschland besteht darin, dass die Gegenwart und Zukunft dieser tiefgreifenden Veränderungen nicht gestaltet werden. Ein Konzept ist nicht erkennbar. Dabei wäre es dringend erforderlich, Antworten auf die Fragen der schulischen Ausbildung, der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu geben. Die gesellschaftlichen Veränderungen werden ebenso unterschätzt.
Zukünftig wird es überwiegend darum gehen, wie Informationen aufgenommen, verarbeitet (veredelt) und umgesetzt werden. Maßstab für diesen Prozess wird der Zeitfaktor sein.
Dieser Prozess hat ja längst begonnen. Versäumt wurde bisher, den Menschen diese grundlegenden Veränderungen bewusst zu machen und aufzuzeigen, wie sie damit umgehen müssen.
Die Verunsicherung ist überall zu spüren. Es fehlen die Kenntnis, die Vorbereitung und die Umsetzungsmethoden dieser grundlegenden gesellschaftlichen Veränderung. Es fehlt wie so oft ein Konzept.

Was bedeutet dieser Wandel für den einzelnen Menschen?
Der Einzelne erfährt zu allererst, dass es keine berufliche oder wirtschaftliche Sicherheit mehr gibt.
Dieser Erkenntnis folgt die Frage, was muss ich heute wissen und lernen, damit ich mich zukünftig flexibel den Herausforderungen stellen kann?
Ich persönlich sehe nur eine Antwort auf diese Frage:

Ich muss lernen zu lernen.

Das ist keine neue Antwort im eigentlichen Sinne. Im Kontext der dargestellten Veränderungen gewinnt die Aussage an Qualität hinzu.
Sie bedeutet für jeden einzelnen:
- Es gibt keine absolute Sicherheit mehr
- Ich muss bereit sein, morgen einen neuen Beruf auszuüben
- Ich muss bereit sein, täglich zu lernen
- Ich muss bereit sein, meine Kommunikation neu auszurichten
- Ich muss bereit sein, zeitliche und räumliche Flexibilität einzugehen

Unsere Kinder werden damit längst konfrontiert und werden damit umgehen können.
Wenn auch zu langsam, aber unser Bildungs- und Ausbildungssystem passt sich diesen Gegebenheiten bereits an.
In fast jeder selbst kleineren Stadt gibt es Hochschulen. Unzählige Ausbildungsmöglichkeiten werden angeboten.
Der schulischen- beruflichen und Hochschulausbildung kommt eine zentrale Funktion zu. Investitionen hierein sind der einzige Weg zu Wohlstand und sozialem Frieden in unserem Land.

Welche Folgen hat die Informationsflut für die Gesellschaft?
Es liegt auf der Hand, dass der Einzelne nicht mehr alles wissen und können kann.
Spezialisierung ist die Folge. Das ist schon heute sehr gut an der Vielfalt der Hochschulabschlüsse und Berufsausbildungen zu sehen.
Den Allrounder wird es zukünftig kaum noch geben können. Spezialwissen ist gefragt.
Daraus ergeben sich zwei Fragen:
1. Wer erkennt, was wann und wo notwendig ist?
2. Wann beginnt die Spezialisierung?
Um diese Fragen beantworten zu können, müssen völlig neue Arbeitsmarkt- und Gesellschaftspolitische Instrumente geschaffen werden.

Was kann der Einzelne tun, um sich in einem schnell wandelnden Umfeld zu stabilisieren und flexibel zu bleiben?

Der wichtigste Schritt in die Zukunft der Informationsanwendung besteht in der persönlichen Einstellung zu sich, seinem Umfeld und seiner beruflichen Ausrichtung.
Sie müssen die Veränderungen akzeptieren, anerkennen und nicht bekämpfen.
Der erste Schritt besteht in der Vernetzung mit anderen Menschen. Ohne ein Netzwerk werden Sie zukünftig keinen Erfolg mehr haben.
Die persönliche Herausforderung wird gekennzeichnet dadurch, dass Sie sich eine Struktur schaffen, mit der Sie Ihren Tagesablauf regeln.
In dieser Struktur müssen Zeitfenster für die Informationsaufnahme ebenso vorhanden sein wie für die Kommunikation mit seinem Netzwerk.
Ein weiterer wesentlicher Faktor besteht in der Spezialisierung. Konzentration auf ein Thema, dass perfekt beherrscht wird, ist unabdingbar.
Ich habe mehrfach auf den Zeitfaktor hingewiesen. Dieser spielt auch hier eine wesentliche Rolle.
Lernen Sie, die Erfahrungen von anderen für sich nutzbar zu machen und so den zeitlichen Ablauf effektiv zu verkürzen.

Donnerstag, 10. November 2011 - 14:35 Uhr
Information und Relevanz

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als es noch keine Computer und Handys gab. Selbst das Fax war nur selten zu sehen. Wenn ich daran zurückdenke, dann frage ich mich auch, wie wir damals unsere Jobs überhaupt erledigen konnten?
Informationen waren oft nur mühsam zu bekommen und alles dauerte seine Zeit.
Beim Vergleich damals und heute wird dann schnell klar:
Die Informationsgesellschaft hat nicht zuletzt durch die Entwicklungen im Internet eine immer schnellere Fahrt aufgenommen und treibt uns heute vielfach vor sich her.
Informationen sind zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar. Und die Geschwindigkeit, mit der wir heute Informationen durch die Welt schicken, zwingt uns zu immer schnellerem Handeln. Hat ein Brief früher 1 Woche in die USA benötigt (oder länger), so haben wir heute innerhalb von Sekunden bereits die Antwort. Und obwohl es Zeitverschiebungen gibt, kommen die Antworten prompt.
Die Möglichkeiten, der Informationsgewinnung sind schier unendlich.
Und genau darin liegt das Problem:
Wir bekommen zu viele Informationen, die wir kaum verarbeiten können.
Anders ausgedrückt: wir wenden mehr Zeit für die Informationsgewinnung auf, als für die Verarbeitung.
Die entscheidende Frage ist jedoch:
Benötigen wir immer diese Informationen?
Oder auch:
Wie relevant sind diese Informationen für mich oder mein Business?
Leider haben wir noch nicht so richtig die Methoden und Tools gelernt, wie mit Informationen umgegangen werden soll.
Man könnte dies auch kategorisieren:
1. Zeitpunkt, wann ich die Information benötige
2. Einflussnahme auf meine Entscheidungen im Arbeitsprozess
3. Aufbereitung der Informationen
4. Zeit und Auswahl der Personen, an die diese Information kommuniziert wird
5. Speichern der Information
6. Qualität der Information
Das Internet, Emails, Xing, Facebook, Twitter etc. haben uns keine Zeit gegeben, uns auf diese Informationsflut, die wir ja maßgeblich mit verursachen, vorzubereiten.
So ist Schadensbegrenzung momentan die Devise.
Wir brauchen die Informationen, aber wir brauchen auch die Zeit der Reflektion und Verarbeitung. Derzeit befindet sich das Verhältnis von Informationsgewinnung und Informationsverarbeitung noch in einem sehr schlechten Verhältnis zugunsten der Informationsgewinnung. Ein mindestens ausgewogenes Verhältnis sollten wir anstreben.

Dienstag, 1. November 2011 - 13:31 Uhr
Informationen ohne Ende

Eine der ganz großen Herausforderungen besteht aus meiner Sicht in der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen. Tausende Werbebotschaften, Geschäftsinformationen etc. reizen unsere Sinne unaufhörlich. Ich habe mir oft die Frage gestellt, wie schafft man es, aus der Aufnahme der Informationen endlich in die Umsetzung des Wissens zu gelangen? Die Angst, etwas zu verpassen oder nicht mehr up-to-date zu sein, zwingt uns ja geradezu, uns immer mehr Wissen anzueignen. In derselben Zeit können wir das erworbene Wissen nicht mehr anwenden und so laufen wir den Entwicklungen immer hinterher. Haben Sie schon einmal überlegt, wieviel Zeit Ihnen in Ihrem Betrieb gestohlen wird, indem Sie Emails erhalten, bei denen Sie nur auf CC gesetzt wurden und somit nutzlose Informationen erhalten haben? Und wieviel Geld (Arbeitszeit und Produktivität) so einfach mal eben vernichtet wird? Abgesehen von einem sinnlosen Druck, der aufgebaut wird, ohne auch nur irgendeine Notwendigkeit? Informationsflut als Treibsatz für ein Burn-out-Syndrom? Informationen filtern, auswerten und gezielt zur Verfügung stellen, fokussiert auf das Web-Business, das ist mein Angebot an Sie.

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